Nach der buddhistischen Tradition entspricht der spirituelle
Weg dem Vorgang, unsere Verwirrung zu durchschneiden und
gleichzeitig den erwachten Geisteszustand zu enthüllen. Wenn der
erwachte Geisteszustand durch das Ego und die mit ihm verbundene
Paranoia bedrängt wird, nimmt er das Wesen eines Grundinstinktes
an. Es kann also nicht darum gehen, den erwachten
Geisteszustand zu entwickeln, sondern vielmehr darum, die Täuschungen
auszulöschen, unter denen er sich verbirgt. Während
dieses Vorgangs erfahren wir Erleuchtung. Würde dieser Prozeß
anders verlaufen, so wäre der erwachte Geisteszustand ein Ergebnis
aus Ursache und Wirkung und von daher der Vergänglichkeit
unterworfen. Alles Erschaffene muß, früher oder später, vergehen.
Würde Erleuchtung auf eine solche Art und Weise entstehen,
so bliebe dem Ego immer die Möglichkeit, sich wieder zu behaupten
und eine Rückkehr in den verwirrten Zustand herbeizuführen.
Erleuchtung ist von Dauer, weil wir sie nicht erschaffen, sondern
lediglich entdeckt haben. In der buddhistischen Überlieferung
wird häufig das Auftauchen der Sonne aus den Wolken hervor als
Analogie verwendet, um damit das Entdecken von Erleuchtung
zu erklären. In der Meditationspraxis beseitigen wir die durch das
Ego hervorgerufene Verwirrung, damit wir einen kurzen Blick auf
den erwachten Zustand werfen können. Das Fehlen von Unwissenheit,
von innerer Bedrängnis und Paranoia eröffnet einen
überwältigenden Ausblick auf das Leben.
Man entdeckt eine ganz andere Art und Weise von Existenz.
Das Kernstück der Verwirrung besteht darin, das Gefühl von
einem "Selbst" zu haben, das uns als beständige und feste Größe
erscheint. Wenn ein Gedanke oder eine Empfindung oder ein
Ereignis auftaucht, ist das Gefühl vorhanden, daß es da jemand
gibt, der sich des Geschehens bewußt ist. Danach bist du es, der
diese Worte hier liest. Dieses Gefühl von einem "Selbst" ist
tatsächlich nur ein vorübergehender, zusammenhangloser Vorgang,
der uns in unserer Verwirrung jedoch als ziemlich greifbar
und dauerhaft erscheint. Da wir unsere verwirrte Sichtweise als
Realität betrachten, sind wir mit allen Kräften darauf bedacht,
dieses feststoffliche Selbst zu bewahren und weiter zu verstärken.
Wir suchen es mit Lustgefühlen zu nähren und vor Schmerzen zu
bewahren. Dabei droht uns ständig die Erfahrung, unsere Vergänglichkeit
zu enthüllen, und so machen wir unausgesetzte
Anstrengungen, alles das zu verbergen, was unsere wirkliche
Situation erkennen ließe. Wir könnten aber die Frage stellen:
"Warum wollen wir denn unbedingt vermeiden, wenn unser
wirkliches Sein ein erwachter Zustand ist, uns darüber bewußt zu
werden?" - Deshalb, weil wir in unserer verwirrten Sichtweise der
Welt derart befangen sind, daß wir diese als real und die einzig
mögliche Welt betrachten. Dieser beständige Kampf, die Vorstellung
von einem unverrückbaren und dauerhaften "Selbst" aufrechtzuerhalten,
ist die Wirkungsweise des Ego.
Das Ego ist dazu in der Lage, alles, selbst die Spiritualität, zu
seinem eigenen Nutzen umzuwerten. Wenn wir beispielsweise in
der spirituellen Praxis eine uns besonders zuträgliche Meditationstechnik
erlernt haben, dann nimmt das Ego die Haltung ein, diese
zunächst als faszinierendes Objekt zu betrachten und sie dann
genauestens zu untersuchen. Da das Ego aber als etwas Feststoffliches
erscheint und es nichts wirklich aufnehmen kann, bleibt ihm
schließlich nur die Nachahmung. Daher versucht es, die Meditationspraxis
und eine meditative Lebensweise zu ergründen und zu
imitieren. Wenn wir sämtliche Tricks und Antworten im spirituellen
Spiel erlernt haben, suchen wir Spiritualität unbewußt nur
noch nachzuäffen. Ein echtes Engagement würde nämlich die
völlige Aufgabe des Ego erfordern - und das ist wirklich das
Allerletzte, was wir uns wünschen. Wir können das jedoch nicht
erfahren, was wir nur zu imitieren versuchen. Wir können innerhalb
der Begrenzungen des Ego nur einen Bereich finden, der
damit identisch zu sein scheint. Das Ego überträgt alles in die
Begrifflichkeit seines eigenen Zustandes, seiner eigenen inneren
Qualitäten. Es empfindet Aufregung darüber, daß es ein solches
Verhaltensmuster hat erschaffen können, denn schließlich hat es
eine greifbare Leistung zustande gebracht, eine Bestätigung seiner
Individualität.
Es gibt eine Reihe von Mißverständnissen und falschen Vorstellungen
hinsichtlich der Meditation. Manche betrachten sie als
einen tranceähnlichen Geisteszustand, andere halten sie für eine
Art von Training im Sinne einer Gedanken-Gymnastik. Doch
Meditation ist nichts von beidem, wenn sie auch damit zu tun hat,
sich mit neurotischen Formen des Geistes auseinanderzusetzen.
Die Beschäftigung mit der neurotischen Geistesverfassung ist
weder schwierig noch unmöglich. Sie weist Energie und Geschwindigkeit
auf, die einem bestimmten Strukturmuster folgen.
Die Meditationspraxis bedeutet, dabei loszulassen, sie kommt
dem Versuch gleich, eins mit diesem Strukturmuster, eins mit der
Energie und Geschwindigkeit zu werden. Auf diese Art und
Weise lernen wir, uns mit diesen Faktoren zu befassen und eine
Beziehung zu ihnen herzustellen. Dies hat nicht den Sinn, daß sie
sich unseren Vorstellungen entsprechend entwickeln, sondern
damit wir sie als das erkennen, was sie sind, und mit ihrem Muster
umgehen können.
In einer Geschichte über Buddha wird erzählt, wie er einmal
einen berühmten Sitarspieler belehrte, der Meditation erlernen
wollte. Der Musiker fragte: "Soll ich meinen Geist unter Kontrolle
halten oder ihn völlig loslassen?" Buddha antwortete: "Sag mir,
da du ein großer Musiker bist, wie würdest du die Saiten deines
Instrumentes stimmen?" Der Musiker sagte: "Ich würde sie weder
zu fest noch zu locker spannen." "Genauso", entgegnete Buddha,
"sollst du in deiner Meditationsübung deinem Geist weder gewaltsam
etwas aufzuzwingen noch ihn umherwandern lassen." Das ist
die Lehre, den Geist auf eine ganz offene Art und Weise einfach
sein zu lassen, den Energiestrom zu spüren, ohne ihn unterdrücken
oder völlig aus der Kontrolle verlieren zu wollen, und so dem
Energiemuster des Geistes zu folgen. Das bedeutet Meditationspraxis.
Es ist wichtig zu erkennen, daß das Hauptziel jeder spirituellen Praxis darin besteht, sich der Bürokratie des Ego zu entziehen.
Das heißt, das ständige Verlangen des Ego nach einer höheren,
spirituelleren, transzendenteren Version von Wissen, Religion,
Tugend, Einsicht, Trost oder was immer dieses besondere Ego
auch suchen mag, nicht mehr zu unterstützen. Wir müssen aus
dem spirituellen Materialismus aussteigen. Wenn wir dies nicht
tun, sondern diesen sogar noch praktizieren, werden wir uns
schließlich möglicherweise im Besitz einer riesigen Kollektion von
spirituellen Wegen wiederfinden. Wir werden diese spirituelle
Sammlung vielleicht sogar noch für sehr kostbar halten. Wir
haben uns mit so vielen Dingen beschäftigt, abendländische oder
östliche Philosophie studiert, Yoga praktiziert oder vielleicht
unter Dutzenden von großen Meistern Forschungen betrieben.
Wir haben gelernt und es zu etwas gebracht. Wir glauben, einen
Wissensschatz angesammelt zu haben. Und doch bleibt nach
alledem immer noch etwas aufzugeben. Das ist höchst mysteriös!
Wie könnte das sein? Unmöglich! Doch leider ist es so. Unsere
riesige Sammlung von Wissen und Erfahrung ist nur Teil der
größenwahnsinnigen Eigenschaft des Ego, das sie zur Schau stellt.
Wir zeigen sie vor der Welt und wir geben uns damit das beruhigende
Gefühl, als "spirituelle" Menschen heil und sicher zu
existieren.
Doch wir haben lediglich einen Laden für Antiquitäten eröffnet.
Wir könnten uns auf östliche oder mittelalterlich-christliche
Antiquitäten oder Kunstschätze aus einer anderen Epoche oder
Kultur spezialisiert haben, doch trotzdem führen wir nur einen
Laden. Bevor wir diesen mit so vielen Dingen vollgestopft haben,
war es ein schöner Raum: weißgetünchte Wände, ein ganz schlichter
Fußboden mit einer hell brennenden Lampe an der Decke.
Mitten im Raum stand ein einziges Kunstwerk. Jeder, der eintrat,
bewunderte seine Schönheit, auch wir selbst.
Doch wir gaben uns damit nicht zufrieden und dachten: "Wenn
dieser eine Gegenstand meinen Raum so schön macht, wird er
sicher noch schöner wirken, wenn ich mehr Antiquitäten besorge."
So begannen wir zu sammeln, und das Endergebnis war ein
Chaos.
Wir durchforschten die ganze Welt nach schönen Objekten-
Indien, Japan, viele verschiedene Länder. Jedesmal, wenn wir ein
antikes Stück fanden, hielten wir es für beeindruckend und
glaubten, daß seine Schönheit auch in unserem Laden voll zur
Geltung kommen werde, denn wir beschäftigten uns zur gleichen
Zeit ja immer nur mit einem einzigen Objekt. Doch als wir dieses
dann nach Hause brachten und dort aufstellten, wurde es nur ein
weiterer Zuwachs unserer Trödelsammlung. Es strahlte keine
Schönheit mehr aus, weil es von so vielen anderen herrlichen
Dingen umgeben war. Es hatte jegliche Bedeutung verloren.
Anstelle eines Raumes voll erlesener Antiquitäten hatten wir
einen Ramschladen geschaffen!
Richtiges Einkaufen heißt nicht, eine Menge von schönen oder
informativen Dingen anzusammeln, sondern es schließt ein, jedes
einzelne Objekt voll und ganz zu würdigen. Das ist sehr wichtig.
Wenn wir einen schönen Gegenstand wirklich schätzen, dann
identifizieren wir uns völlig damit und vergessen darüber uns
selbst. Das ist wie bei einem sehr faszinierenden Film, wenn wir
vergessen, daß wir nur Zuschauer sind. In einem solchen Augenblick
existiert die Welt nicht mehr, und unser ganzes Sein ist eins
mit jener Filmszene. Diese Art von Identifikation bedeutet die
vollkommene Versenkung in eine Sache. Haben wir dieses eine
Kunstwerk, diese eine spirituelle Lehre tatsächlich in ihrem
Geschmack erlebt, sie gründlich gekaut und richtig in uns aufgenommen?
Oder haben wir sie lediglich als Teil unserer großen und
ständig wachsenden Sammlung betrachtet?
Ich hebe diesen Punkt deshalb so besonders hervor, weil ich
weiß, daß wir alle nicht aus dem Grund von den Lehren und der
Meditationspraxis angezogen worden sind, um damit viel Geld zu
verdienen, sondern weil wir wirklich lernen und uns weiterentwickeln
möchten. Wenn wir Wissen jedoch als eine Antiquität, als
"alte Weisheit" betrachten, die wir sammeln können, dann sind
wir auf dem falschen Weg.
*********
Segun la tradición budista, el sendero espiritual es el
proceso por el cual cortamos [nos abrimos paso,
literalmente] un camino a traves de nuestra confusión y
descubrirnos el estado mental despierto. Cuando este
despertar innato del pensamiento se ve invadido por el
ego y por la correspondiente paranoia, se toma en un
instinto latente. De manera que no se trata de desarrollar
la condición de despierto sino de quemar las confusiones
que la oscurecen. En el proceso de quemar hasta
consumir estas confusiones es que se descubre la
ilurninación o el despertar. Si el proceso tuviera lugar de
otra manera, la condición de despierto seda un producto,
dependeda del principio de causa y efecto, y seda, por
tanto, susceptible de desaparecer. Todo cuanto es creado
ha de perecer tarde o temprano. Si la iluminación fuera
creada, siempre cabía la posibilidad de que el ego se
impusiera nuevamente y nos llevara de vuelta al estado
original de confusión. La iluminación es permanente
porque no la hemos producido; solamente la hemos
descubierto. En la tradición budista se utiliza a menudo la
analogia del Sol que asoma por detras de las nubes para
explicar el descubrimiento de la iluminación. En la
practica de la meditación despejamos la confusión del ego
a fin de entrever el estado del despenar. La ausencia de
paranoia nos abre los ojos a una visión extraordinaria de
la vida. Se descubre una nueva manera de ser.
El núcleo de la confusión estriba en que el hombre cree tener un yo que le parece algo continuo y sólido. Cada vez que surge un pensamiento o una emocion u ocurre algún acontecimiento, se tiene la sensación de que alguien toma conciencia de lo que sucede. Siento que yo leo estas palabras. Pero en este sentido del yo en realidad un hecho transitorio y discontinuo, que dada nuestra confusión, nos parece sólido y continuo.
Como tomamos nuestra vision confusa como una realidad, luchamos por
mantener y acrecentar este yo sólido y continuo. Tratamos de alimentarlo con placeres y protegerlo del dolor. La experiencia amenaza constanternente con revelarnos nuestra transitoriedad; por tanto, luchamos incesamente por encubrir toda posibilidad de descubrir nuestra condicion verdadera. "Pero",preguntarán ustedes, "si nuestra condicion verdadera es la del despertar ?por qué nos empeñamos en evitar todo reconocirnento de ella?" Porque vivimos muy absortos en nuestra vision confusa de! mundo, nos parece real, el único mundo posible. Esta lucha por mantener el sentido de un yo solido y continuo es obra del ego.
El ego puede apropiarse illicitamente de cualquier cosa para uso propio induso de la espiritualidad. Por ejemplo, si uno se entera de alguna tecnica contemplativa que sea beneficiosa corno practica espiritual, entonces el ego comienza por considerarla meramente corno un objeto fascinante y luego como un objeto de estudio.
Finalmente sólo podrá imitarla, porque el ego es como si fuera algo solido que no puede absorber nada. Asi, el ego trata de estudiar y remedar las practicas de la meditacion de la vida contemplativa. Cuando conseguimos aprender todos los trucos y las respuestas del juego espiritual, buscamos producir automiticamente una mímica de la espiriualidad porque el compromiso verdadero, la verdadera espiriualidad, nos exigiria la diminacion del ego y, en realidad, lo ultimo que quisieramos hacer es renunciar al ego. Pero es imposible apropiarse de la experiencia si tan solo se la recrea con mimica; lo unico que se logra es identificar una zona del
ego que parezca corresponder a esa experiencia. Asi, el ego traduce cuanto recibe a sus propios terminos, a su propio concepto de salud, a las cualidades que le son propias.Tambien obtiene cierto sentido de triunfo, de gran hazana, cierta excitacion ante el hecho de haber recreado dentro de si mismo el patron de la experiencia que imita; por fin ha producido un logro tangible, que le confirma
su propia individualidad.
Hay muchos conceptos erróneos sobre la meditación.
Algunos la consideran un estado mental hipnótico. Otros
la conciben corno algún tipo de entrenamiento, como
una gimnasia mental. Pero la meditación no es ninguna
de estas cosas, aunque enrrafia tratar con los estados
neuróticos de la mente. No es dificl, ni mucho menos
imposible, aprender a tratar con el esrado mental
neurótico. Tiene una fuerza, una rapidez y una
configuración determinadas. La pracrica de la meditación
consiste en dejar ser, en tratar de seguir la configuración,
en acoplarse a la fuerza y al ritmo del estado mental. Asi
aprendemos a tratar con estos hechos; aprendemos que
tipo de relaci6n hemos de tener con ellos, no en el
senrido de conducirlos hasta el desenlace que le
querriamos dar, sino de conocerlos tal corno son, de saber
acoplar nuestros esfuerzos a su configuración.
Se cuenta que cierra vez el Buda instruia a un músico,
maestro de sitar que quería practicar la meditación.
El músico le preguntó:
-Debo refrenar mis pensamientos o los dejo correr
desenfrenados?
-Tu eres un gran musico -le respondi6 el Buda-.
Dime, pues, cómo se afina tu instrumento?
-Se aprietan las clavijas de manera que las cuerdas no
queden ni muy tensas ni muy sueltas -contest6 el mUsico.
-Lo mismo debes hacer -dijo el Buda- en tu
meditación. No trates de imponerte violentamente al
pensamiento, pero tampoco lo dejes vagar a la deriva.
En esta anecdota se resume la ensenanza de dejar que
la mente siga un curso abierto, de sentir el flujo de
energía de la mente sin intentar de juzgarlo y sin dejarlo
correr desenfrenado, de seguir el ritmo de la energia del
pensamiento. En esto consiste toda la practica de la
meditación.
Es importante comprender que el proposito
principal de cualquier practica espiritual es escapar de
la burocracia del ego; esto significa salir del deseo
constante que tiene el ego de alcanzar versiones mas
elevadas de conocimiento, religiosidad, virtud, buen
juicio, comodidad o cualquier otro objetivo que se haya
fijado el ego corno meta de su busqueda. Hay que salir,
pues, del materialismo espiritual. Si no nos colocamos
fuera de el, si nos dedicamos a practicarlo, entonces a la
larga nos veremos esclavizados por una coleccion
inmensa de vías espirituales. Creeremos que esta
coleccion espiritual es valiosfsima. Nos deleitaremos
entonces con todo lo que hayamos estudiado. Puede
que hayamos estudiado la filosofía occidental o la
filosofía oriental, que hayamos practicado el yoga o que
quizas hayamos estudiado bajo docenas de maestros
espirituales. Habremos alcanzado o aprendido mucho y
creemos entonces que hemos acumulado un gran tesoro
de sabiduría. Sin embargo, despues de pasar por todo
esto todavía quedara algo a lo que habra que renunciar.
Este es el gran misterio. ?Como puede suceder esto?
Parece imposible. Pero desgraciadamente asf es. Nuestra
vasta coleccion de sabiduria y experiencia es parte del
especticulo del ego, parte de la cualidad ostentativa del
ego. Se lo exhibimos al mundo y al hacer esto nos
aseguramos a nosotros mismos de que existimos.
Seguros y protegidos en nuestro papel de personas
espirituales. Pero hemos creado solamente un almacen de
antigüedades.
Puede ser que nos especialicemos en antigüedades orientales, en antigüedades del medioeval cristiano o en antigüedades de alguna otra civilizacion o
epoca, pero en todo caso seremos meros comerciantes.
Antes de abastecer nuestra tienda con tantos tesoros, el
lugar era precioso, las paredes encaladas, un piso sencillo y
sólo una lampara encendida en el techo; en el centro de la
habitacion' habfa solamente una obra de arte y era
bcllfsima. Todos los que visitan a la tienda admiraban su
belleza incluso nosotros mismos.
Pero no estabamos satisfechos y pensabamos que
porque aquel objeto embelleda la tienda de tal manera, si
pudiéramos sobtener aun mas antigüedades la habitaci6n
seda aun mas bella. Asi comenzamos a coleccionar y el
resultado final fue el caos.
Buscamos objetos preciosos por todo el mundo.
Fuimos a la lndia, al Japón y a muchos otros paises, y cada
vez que encontrabamos una antigüedad nos parezca
preciosísima y pensábamos que se veía muy bella en
nuestra tienda porque nos ocupabamos de un solo objeto
a la vez, pero cuando la traíamos a nuestra tienda y la
colocábamos ahi se convertia meramente en un objeto
mas en nuestra coiecci6n de baratijas. EI objeto ya no
irradiaba belleza como antes; estaba rodeado de tantos
objetos bellos que ya no significaba lo mismo para
nosotros. En vez de un salón lleno de antigüedades bellas
habiamos creado una tienda de baratijas.
La adquisición correcta no significa coleccionar una
gran cantidad de información o de belleza, sino que
supone la apreciación plena de cada objeto espiritual.
Esto es sumamente importante. Si apreciamos
cabalmente un objeto herrnoso, entonces nos
identificamos completamente con el, nos olvidamos de
nososotros mismos. Es como ver una pelicula interesante
o fascinante y olvidarnos de que somos meros
cspectadores. En tales momentos no existe el mundo,
todo nuestro ser es la escena que estamos mirando. Es
este tipo de identificaci6n [el que buscamos], el
cornpromiso total con una sola cosa. [Debemos
preguntarnos, pues:] "~Hemos probado realmente,
hemos rnasticado, tragado y digerido plenamente el
objeto de belleza que contemplamos, es decir, la
ensefianza espiritual? o, por el contrario, lo hemos
adquirido meramente como parte de una vasta
colecci6n que nunca termina de crecer?"
Pongo tanto enfasis en este punto porque se que todos
nosotros nos hemos acercado a las enseñanzas y a la
practica de la meditación no por el dinero, sino por un
interés genuino de aprender, un deseo de crecimiento
espiritual. Pero si consideramos el conocimicmo espirirual
como una antigüedad, como una curiosidad, como una sabiduría arcana
que debemos coleccionar, entonces hemos tomado el sendero equivocado.
Chogyam Trungpa, 1970
1 Kommentar:
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