Dienstag

Schwarzbuch Markenfirmen Info

..aus "Das neue Schwarzbuch Markenfirmen"

Weltweit schuften 12Millionen Kinder für die Herstellung billiger
Exportware. 360 Dollar-Milliardäre sind so reich wie die
ärmsten 2,5 Milliarden Menschen zusammen. Eine jährliche Abgabe
von einem Prozent ihres Reichtums könnte diese Menschen
mit Trinkwasser und Schulen versorgen. Die 500 größten Konzerne
setzen ein Viertel des Welt-Bruttosozialprodukts um und
kontrollieren 70 Prozent des globalen Handels. Sie beschäftigen
aber nur 0,05 Prozent der Weltbevölkerung. Jedes Jahr sterben
zehn Millionen Kinder, deren Eltern das Geld für Medikamente
fehlt. Tagtäglich verenden 100000 Menschen an den Folgen von
Hunger und Ausbeutung.
Als Folge der ungerechten Verteilung von Ressourcen ist das
täglicher Massenmord. Der unkontrollierten Globalisierung des
Handels und der Finanzströme wird unweigerlich eine Globalisierung
der sozialen Konflikte und des Terrors folgen. Wenn wir
unsere Lebensqualität, unsere Freiheit und unsere individuellen
Entwicklungschancen erhalten wollen, müssen wir die Voraussetzungen
dafür globalisieren: faire Regeln für das Zusammenleben
aller Menschen.

Klaus Werner und Hans Weiss

COCA COLA

Produkte, Marken GetränkederMarkenAlmdudler,Aquarius,Bonaqua,Burn,Cappy,Coca-
Cola,Fanta,Kinley,Krest,LiftApfelsaftschorle,MezzoMix,MinuteMaid,
Nestea,Powerade,Römerquelle,Sprite

Homepage: http://www2.coca-cola.com
Umsatz(2005):19,4MilliardenEuro
Gewinn(2005):4,1Milliarden Euro'
Beschäftigte: 600000
Sitz:Atlanta, Georgia(USA)

VORWÜRFE
Verfolgung von Gewerkschaften mit"Todesschwadronen« in Abtüllfirmen,
Ausbeutung und Kinderarbeit in derOrangenernte,rassistische Diskriminierung


Nach-0. K.' istCoca-Cola weltweit der am besten evrstandene Begriff.
Der Wert der MarkeCoca-Cola wird auf68 Milliarden Dollar geschätzt- das
ist mehr als das Dreifache des Konzernumsatzes. In über200 Ländern löschen die Menschen täglich mehr als eineMilliarde Mal ihren Durst mitProdukten aus dem HauseCoca-Cola.Insgesamt sind das jährlich 90 Milliarden Liter.
Am 20.Juli 2001 reichte die kolumbianischeGewerkschaft Sinaltrainal mit
Unterstützung der US-amerikanischen United Steel Workers of America
und demIntemational LaborRightsFund in Florida eine Klage gegen Coca-
Cola und seine Partner in Kolumbien ein.Paramilitärische Todesschwadronen,
welche Mord,Entführung und Folter an Gewerkschaftsmitgliedern begangen
hatten,hätten dies als Agenten der angeklagten Unternehmen
getan, heißt es in der Anklage. Acht Gewerkschafter wurden getötet, 65
weitere mit dem Tode bedroht.Insgesamt wurden in Kolumbien im letzten
Jahrzehnt mehr als 1800 Gewerkschaftsmitglieder ermordet.Ende 2004
rief die deutsche Dienstleistungsgewerkschaft Verdi wegender Vorgänge
in Kolumbien zum Boykott von Coca-Cola-Produkten auf. Der Konzern bestreitet die Vorwürfe bis heute.
In Panama wurden im Herbst2002 achtGewerkschaftsmitglieder von der
lokalen Coca-Cola-Abfüllfirma vertragswidrig gekündigt,weil sie sich für
bessere Arbeitsbedingungen eingesetzt hatten.

Was können wir tun?

Die brauneBrause ist nicht nur gesundheitlich, sondern auch ethisch un-
verträglich.
Kaufen Sie Orangensaft nur aus Fairem Handel. Bezugsquellen unter hllD://www.transfair.oro (Deutschland, Tel. +49/221/9420400)
httD://www.fairtrade.at (Österreich, Tel.+43/1/5330956)
hllD://www.maxhavelaar.ch (Schweiz, Tel.+41 /61 /2717500)
Proteste: Firmensprecher Kai Falk,Tel.+49/30/22606-9310, Fax
+49/30/22606-9110, presse@coca-cola-gmbh.de


H & M

Produkte, Marken Bekleidung,KosmetikundAccessoires;Eigenmarken: L.O.G.G.,Conwell,
Rocky,Uptownu. a.
Homepage
Firmendaten
Vorwürfe
www.hm.com
Umsatz(2005): 6,6 MilliardenEuro
Gewinn(2005): 1,4 MilliardenEuro'
Beschäftigte:50000
Sitz:Stockholm(Schweden)

VORWÜRFE:
Ausbeutung und Missstände in Zulieferbetrieben

Hunderte Millionen Kleidungsstücke verkauft der schwedische Konzern jedes Jahr in seinen und 1200 Kaufhäusern, die sich in mittlerweile 22 Ländern als Treffpunktjunger Konsumenten etabliert haben.

Seinen rasanten Aufstieg verdankt H&M vor allem der Tatsache, dass seine rasch wechselnden,
trendigen Kollektionen extrem billig sind.Die Folgen dieser Sparsamkeit,
bekommen jedoch letzten Endes die Textilarbeiter in den BiIliglohnländern zu spüren.
H&M betreibt selbst keine einzige Textiliabrik,hat aber weltweit rund700
Lieferanten unter Vertrag,60 Prozent davon in Asien.Die kriegen zwarPost
vom Konzern in Form eines Verhaltenskodex, in dem unter anderem die
Beschäftigungvon Kindern unter 14 Jahren abgelehnt wird.Menschenrechtsorganisationen kritisieren jedoch unter anderem,
dass dort nur von Mindesllöhnen und nicht von Löhnen zur Deckung des Lebensbedarfs die Rede ist.Vorallem aber fehlt ein institutionalisiertes Kontrollverfahren ,das
die Einhaltung der Regeln in den Betrieben sicherstellt. Denn die Selbstkontrolle durch H&M ist,wie Claus Bauer von der Österreichischen Textilgewerkschaft
feststellt, -nicht mehr als ein netter Marketinggag«.


Was wir tun können: H&M gibt sich zwar entschlossen, was etwa die Bekämpfung von Kinderarbeit anbelangt. Aber kosten soll es möglichst wenig. Konsumentendruck
hilft,das Management von der Notwendigkeit institutioneller Prüfverfahren
durch unabhängige Organisationen und Gewerkschaften zu überzeugen:
Tel.+49/40/3509550 (Deutschland), +43/1/5858400-0 (Österreich),+41/22/3170909(Schweiz), E-Mail: info.de@hm.com

Weitere Bösewichte

DOLE: Südfrüchte und FRuchtkonserven, Ausbeutung von Plantagenarbeitern, EInsatz von Pflanzengiften, Kinderarbeit....

NESTLE: Kindersklaverei...der Nestlekaokao den ihr trinkt wurde höchstwahrscheinlich von Kindersklaven geernet.

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