Sonntag

das Ego ist ein Affe im Jungel / el Ego es un mono en la selva

In der buddhistischen Literatur gibt es eine häufig verwendete
Metapher, womit der gesamte Ablauf der Schaffung und Entwick-
1ung des Ego umschrieben wird. Es handelt sich dabei um einen
Affen, der in einem leeren Haus mit fünf Fenstern eingesperrt ist.
Diese Fenster stehen für die fünf Sinne. Der Affe ist sehr
neugierig; er streckt seinen Kopf aus jedem Fenster heraus und
springt rastlos hin und her, auf und ab. Er ist in einem leeren Haus
gefangen. Dieses Haus ist festgefügt - ganz anders als der Urwald,
wo der Affe umherhüpfte'und sich von Ast zu Ast schwang, wo er
das Rauschen des Windes in den Blättern und Zweigen hören
konnte. Dies alles ist nun völlig zu Materie erstarrt, ja, der Urwald
selbst ist zu seinem massiven Haus, zu seinem Gefängnis geworden.
Anstatt auf einem Baum zu sitzen, ist der neugierige Affe nun
von den Wänden einer feststofflichen Welt eingeschlossen, so als
wäre ein lebensvoller und herrlicher Wasserfall plötzlich zu Eis
gefroren. Dieses gefrorene Haus, das aus erstarrten Farben und
Energien besteht, ist vollkommen lautlos und still. An diesem
Punkt,scheint die Zeit als Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
ihren Anfang zu nehmen. Das unaufhörlich fließende Sein wird zu
greifbarer Zeit, zu einer festen Vorstellung von Zeit.
Der neugierige Affe erwacht aus seiner Bewußtseinslücke,
doch er wird nicht völlig wach. Er stellt fest, daß er sich als
Gefangener in einem klaustrophobisch verschlossenen Haus mit
nur fünf Fenstern befindet. Er langweilt sich, so als wäre er in
einem Zoo hinter Eisengittern, und er versucht, diese Stangen
dadurch zu erforschen, daß er an ihnen hinauf- und hinabklettert.
Eigentlich ist es gar nicht so bedeutsam, daß er gefangen ist, doch
er wird durch die Vorstellung von Gefangenschaft derart fasziniert,
daß sie ihm tausendfach verstärkt erscheint. Das Gefühl von
Klaustrophobie wird immer lebendiger und akuter, weil er das
eigene Eingesperrtsein fasziniert zu erforschen beginnt. Das
starke Interesse ist mit ein Grund, daß er eingesperrt bleibt. Er ist
ein Gefangener seiner eigenen Faszination. Natürlich hat es am
Anfang jenen plötzlichen Bewußtseinsriß gegeben, der seinen
Glauben an eine materielle Welt bestätigt hat. Doch nun, da ihm
diese Festigkeit als erwiesen gilt, ist er in seiner eigenen Verstrikkung
damit gefangen.
Natürlich ist unser neugieriger Affe nicht unaufhörlich mit
Nachforschen beschäftigt. Langsam wird er unruhig und beginnt
zu merken, daß sich alles ständig wiederholt und uninteressant
wird. Das läßt ihn neurotisch werden. Begierig auf Ablenkung,
macht er sich an die nähere Untersuchung der Wände und will sich
vergewissern, ob ihre scheinbare Festigkeit auch wirklich stabil
ist. Wenn der Affe von der Festigkeit des Raumes überzeugt ist,
beginnt er danach zu greifen, stößt ihn zurück oder ignoriert ihn.
Der Versuch, nach dem Raum zu greifen und ihn als seine eigene
Erfahrung, seine eigene Entdeckung und Einsicht zu besitzen, ist
Verlangen. Wenn ihm der Raum als ein Gefängnis erscheint, aus
dem er sich durch Fußtritte und Schläge zu befreien sucht und
immer heftiger kämpft, so ist dies Haß. Dies ist nicht allein nur
eine Geisteshaltung der Destruktion, sondern sogar mehr noch
ein Gefühl, sich gegen das klaustrophobische Eingeschlossensein
wehren zu müssen. Der Affe muß nicht unbedingt glauben, daß
sich ihm ein Gegner oder Feind nähert; er will einfach aus seinem
Gefängnis ausbrechen.
Schließlich wird der Affe vielleicht zu ignorieren versuchen, daß
er eingesperrt ist oder daß seine Umwelt irgendeine Verführung
zu bieten hat. Er stellt sich taubstumm und wird damit gleichgültig
und träge gegenüber dem Geschehen, von dem er umgeben ist.
Das ist Dummheit.
Wenn man etwas zurückgeht, könnte man auch sagen, daß der
Affe in dem Augenblick in das Haus hineingeboren wird, als er aus
seiner Bewußtseinslücke aufwacht. Da er nicht weiß, wie er in
diesem Gefängnis gelandet ist, nimmt er an, er sei schon immer
darin gewesen und vergißt, daß er selbst es war, der den Raum zu
festen Wänden gemacht hat. Dann fühlt er die Struktur dieser
Wände, und das ist der zweite Skandha: Gefühl. Danach stellt er
eine Beziehung zu dem Haus in Form von Verlangen, Haß oder
Dummheit her, was dem dritten Skandha entspricht: Wahrnehmung-
Impuls. Nachdem er diese drei Verbindungsmöglichkeiten
zu seinem Haus entwickelt hat, beginnt er, die Dinge mit Namen
zu versehen und einzuordnen: "Das ist ein Fenster. Diese Ecke ist
angenehm. Diese Wand erschreckt mich, daher ist sie schlecht."
Er bildet ein Begriffssystem aus, mit dessen Hilfe er sein. Haus~
seine Welt, benennen, einordnen und bewerten kann, je nachdem,
ob er sie begehrt, haßt oder ihr gegenüber Gleichgültig
empfindet. Das ist der vierte Skandha: Begriffsbildung.
Die Entwicklung des Affen bis zum vierten Skandha ist
ziemlich logisch und voraussagbar verlaufen. Doch bei seinem
Eintritt in den fünften Skandha, Bewußtsein, bricht dieses Verhaltensmodell
langsam in sich zusammen. Die Gedankenabläufe
werden unregelmäßig und nicht mehr voraussagbar , der Affe hat
Halluzinationen und beginnt zu träumen.
Wenn wir von "Halluzination" oder "Traum" sprechen, so ist
damit gemeint, daß wir den Dingen und Geschehnissen einen
Wert beimessen, den sie nicht unbedingt haben. Wir haben eine
unverrückbare Meinung darüber, wie die Dinge sind und wie sie
sein sollten. Das ist Projektion: Wir projezieren unsere eigene
Version von den Dingen auf das, was da ist. Damit aber tauchen
wir völlig in eine selbsterschaffene Welt von widerstreitenden
Wertungen und Anschauungen unter. Halluzination in diesem
Sinne meint eine Mißdeutungvon Dingen und Ereignissen,wobei
wir den Phänomenen der ErscheinungsweltBedeutungen andichten,
die sie nicht besitzen.
Diese Erfahrung nun beginnt der Affe auf der Stufe des
fünften Skandha zu machen. Nachdem sein Fluchtversuch gescheitert
ist, fühlt er sich entmutigt und hilflos, und so wird er
langsam völlig verrückt. Weil er derart erschöpft von seinem
Kämpfen ist, erscheint es ihm sehr verlockend, sich zu entspannen,
seinen Geist umherwandern zu lassen und sich in Halluzinationen
zu verlieren. Damit werden die SechsLokas oder die Sechs
Bereiche erschaffen. In der buddhistischen Überlieferung gibt es
ziemlichviele Erörterungen über Höllenwesen und Himmelsbewohner,
die Welt der Menschen, den Tierbereich und andere
psychologischeSeinszustände. Diese entsprechen den verschiedenartigen
Projektionen, den Traumwelten, die wir uns selbst
erschaffen.
Nachdem der Affe gekämpft und vergeblich zu fliehen versucht
hat, nachdem er die Erfahrung von klaustrophobischem
Eingeschlossenseinund Schmerz gemacht hat, beginnt er sich
nach etwas zu sehnen, was gut, schön und verführerisch ist. Der
erste Bereich, der aus seinen Halluzinationen entsteht, ist daher
DevaLoka, der Götterbereich oder "Himmel", der mit hefrlichen
Dingen angefüllt ist. Der Affe träumt davon, daß er aus seinem
Haus schlendert, durch üppige Felder wandert, in den Bäumen
sitzt und schaukelt, ein freies und sorglosesLeben führt.
Dann entsteht aus seinen Halluzinationen auch der Asura-
Bereich oder der Bereich der EifersüchtigenGötter. Nach seinem
Traum vomHimmelmöchte der Affe nun seinegroße Freude und
Glückseligkeit verteidigen und sich erhalten. Er leidet unter
Paranoia und befürchtet, daß andere ihm seine Schätze wegnehmen
könnten. Daher beginnt er, Neid und Eifersucht zu empfin-
den. Er ist stolz auf sich selbst, hat den Genuß an dem von ihm
erschaffenen Götterbereich erlebt und ist dadurch zu der Eifersucht
des Asura-Bereichs verleitet worden.
Dann nimmt er auch die erdgebundene Qualität seiner bisherigen
Erfahrungen wahr. Er pendelt nun nicht mehr nur zwischen
Stolz und Eifersucht hin und her, sondern beginnt sich in der
"irdischen Welt des Menschen" behaglich und ganz zu Hause zu
fühlen. Das ist die Welt, ein ganz geregeltes Leben zu führen und
die Dinge auf die gewohnte irdische Weise zu tun: der menschliche
Bereich.
Dann spürt der Affe aber auch eine gewisse Dumpfheit und
Zähflüssigkeit. Das kommt daher, weil seine Halluzinationen im
Laufe seiner Entwicklung vom Götterbereich zum Bereich der
Asuras und weiter zum menschlichen Bereich immer dichter
werden und das Gefühl einer dummen Schwere geben. An diesem
Punkt wird der Affe in den Tierbereich hineingeboren. Er möchte
lieber umherkriechen oder muhen oder bellen, als Gefallen an
Stolz oder Neid zu finden. Das entspricht der einfachen EmpfindungsweIt
der Tiere.
Dann intensiviert sich dieser Prozeß weiter, und der Affe
beginnt unter einem verzweifelten Gefühl von Aushungerung zu
leiden, weil er eigentlich ja gar nicht in die niederen Bereiche
absteigen will. Er möchte gern zu den Vergnügungen der GötterweIt
zurückkehren. Daher beginnt er, Hunger und Durst zu
spüren, ein außerordentlich starkes Gefühl von nostalgischer
Rückerinnerung an das, was'er einmal besessen hat. Dies ist der
Bereich der Hungrigen Geister oder Pretas,
Dann verliert der Affe plötzlich jeglichen Glauben. Er zieht
sich selbst und seine Welt in Zweifel und reagiert heftig darauf.
Alles dies erscheint ihm wie ein schrecklicher Alptraum, von dem
er weiß, daß er nicht wahr sein kann. Er beginnt sich selbst dafür
zu hassen, daß er selbst dieses ganze Grauen heraufbeschworen
hat. Das ist der Traum des Höllenbereichs, des letzten der Sechs
Bereiche.
Während der gesamten Entwicklung durch die Sechs Bereiche
hat der Affe die Erfahrung von diskursiven Gedanken, von
Vorstellungen und Phantasien, von zusammenhängenden Denkmustern
gemacht. Bis zur Stufe des fünften Skandha ist dieser
psychologische Evolutionsprozeß sehr regelmäßig und voraussagbar
verlaufen. Vom ersten Skandha-an hat sich jede aufeinanderfolgende
Stufe nach einem systematischen Modell entwickelt,
vergleichbar einer Ziegelbedeckung auf dem Dach. Nun aber wird
der Geisteszustand des Affen sehr entstellt und verstört, als
plötzlich dieses geistige Puzzlespiel bei ihm durchbricht und seine
Gedankengänge unzusammenhängend und unvorhersehbar werden.
Mit einem solchen Geisteszustand machen wir die Bekanntschaft
der Lehren und der Meditationspraxis. Von hier aus müssen
wir mit unserer Praxis beginnen.
Ich halte es für sehr wichtig, daß wir uns mit der Grundlage des
Weges, dem Ego und unserer Verwirrung, beschäftigen, bevor wir
von Befreiung und Freiheit sprechen können. Es wäre sehr
gefährlich, lediglich auf das Erleben der Befreiung einzugehen.
Darum beginnen wir bei der Entwicklung des Ego und führen eine
Art von psychologischer Porträtstudie unserer Geisteszustände
durch. Ich fürchte, dies ist kein besonders angenehmer Vortrag
gewesen, doch wir müssen den Tatsachen ins Auge sehen. Das
scheint für die Arbeit auf dem Weg ein unabänderlicher Prozeß zu
sein.


Chogyam Trungpa "Spirituellen Materialismus durchschneiden"


En la literatura budista hay una metafora que se utiliza
comúnmente para describir todo este proceso de creación y
formación del ego. Se nos habla de un mono encerrado en
una casa vacia. Esta tiene cinco ventanas, cada una de las
cuales representa uno de los cinco sentidos. Es este un
mono curioso que se pasa el tiempo asomando la cabeza
por las ventanas, saltando nerviosamente para arriba y para
abajo, para un lado y para otro. Es un mono cautivo en
una casa vacia, en una casa sólida. No es la selva en la cual
el mono saltaba y se mecia. No son los arboles en los que
soplaba el viento y murmuraban las ramas. Todas estas
cosas han sido solidificadas completamente; de hecho, la
selva misma se ha convenido en una casa sólida, en la
prisión de este mono. En lugar de balancearse en un arbol,
este mono curioso se ha encerrado en un mundo sólido,
como si algo fluido, una cascada rapida, dramatica y bella
se hubiese congelado repentinamente. Este hogar
congelado, hecho de colores y energias congeladas, está
completamente quieto. Este parece ser el momento en el
cual comienza el tiempo, con su pasado, su futuro y su
presente. EI flujo de las cosas se convierte en un tiempo
sóido y tangible, en una idea sólida del tiempo.
Tambien este mono curioso pierde el sentido y olvida
su selva pristina. Despierta de su desmayo, pero no
despierta completamente. Despierta sólo para encontrarse
atrapado dentro de un hogar sólido, claustrofóbico que
sólo tiene cinco ventanas. Se aburre corno si estuviera
atrapado tras las barras ferreas de un zoológico, y trata de
explorar esas barras trepando por las paredes. EI que haya
sido capturado no tiene importancia especial alguna, pero
la idea que el tiene de esa captura se magnifica miles de
veces debido a que el mono es si fascinado con ella. Si uno
termina fascinado con su propia captura, la sensacón de
claustrofobia se hace cada vez más vivida, más y más
exacta, porque uno comienza a explorar su propia prisión.
De hecho, la fascinacón es parte de la razón por la cual
permanecemos prisioneros. Uno queda atrapado por la
fascinación. Desde luego que, al principio, ese desmayo
repentino le hizo creer en el mundo sóido, pero ahora, en
vez de dar la solidez por sentada, se ve atrapado en ella por
su apego emocional a ella.
Desde luego que el mono curioso no se pasa todo el
tiempo explorando. Comienza a sentirse agitado,
comienza a sentir que hay algo demasiado repetitivo y
aburrido en todo esto, y comienza a ponerse neurótico.
Deseoso de tener algUn entretenimiento, trata de sentir y
apreciar la textura de la pared intentando asegurarse de
que este objeto que parece sóido es realmente sólido.
Entonces, una vez que se ha asegurado de que el espacio
es sólido, el mono comienza a relacionarse con el en
terminos de avidez, rechazo o desconocimiento. Si trata
de asirse al espacio para poseerlo como su propia
experiencia, su propio descubrimiento, su propio
entendimiento, esto es el deseo. Por otro lado, si el
espacio le parece una prision, de tal manera que comienza
a tratar de salir de el a golpes y patadas, luchando cada
vez mas intensamente, entonces se trata del odio. Este
odio no consiste solarnente en la actitud mental
destructiva, sino que es mas bien un cierto sentimiento
defensivo, el querer defenderse de la claustrofobia. EI
mono no siente necesariamente que hay un rival,
un enemigo que le acecha, sencillamente quiere huir de su
prision.
Pero, finalmente, es posible que el mono quiera darse
por desentendido de su condicion de prisionero o puede
que quiera hacer caso omiso del hecho de que se siente
arraido por algo seductor en su ambiente. Se hace el
distraido y asi se vuelve indiferente e indolente en su
relacion con lo que sucede alrededor de el. Esta es la
ignorancia.
Si volvemos al desmayo de la ignorancia, podemos
decir que el mono nace en esta casa cuando despierta de
ese desmayo. No sabe como llegó a esta prision, asi que
supone que siempre ha estado allí, pues ha olvidado ya que
fue el mismo quien hizó del espacio una prision de paredes
solidas. Despues de esto, comienza a sentir la textura de las
paredes, lo cual es el segundo skandha, la sensacion.
Despues comienza a establecer relaciones de deseo, odio o
estupidez con la casa. Este es el tercer skandha, la
percepcion-impulso. Luego, despues de hacer crecer estas
maneras de relacionarse con la casa, el mono comienza a
rotularla y dasificarla: "Esta es una ventana. Este rincon
me es muy agradable. Aquella pared me asusta y es mala".
Desarrolla un marco conceptual dentro del cual puede
rotular, clasificar y evaluar su casa, el mundo, según desee,
odie o se sienta indiferente. Este es el cuarto skandha, la
conceptualizacion.
EI crecimiento del mono en los primeros cuatro
skandhas es bastante lógico y predecible. Pero el curso que
sigue la formacion de los cinco skandhas se hace menos
sistematico cuando se entra en el quinto skandha, la
conciencia. EI ritmo del pensamiento se hace irregular e
impredecible y el mono comienza a alucinar, a sonar.
Cuando hablamos de alucinacion o sueno, queremos
decir que le atribuimos a las cosas y acontecimientos
valores que ellos no tienen. Tenemos opiniones definidas
sobre la manera de ser de las cosas y sobre como deben
ser. Esto es lo que llamamos proyeccion: proyectamos
nuestra version de las cosas sobre lo que verdadeamente
esta allí.Asi llegamos a vernos completamente hundidos
en el mundo de nuesrra propia creacion, un mundo de
valores y opiniones en conflicto. La alucinacion, en este
sentido, es una interpretacion erronea de las cosas y los
acontecimientos, es el imponerle al mundo fenomenico
un significado que este no tiene.
Esto es lo que comienza a experimentar el mono al
nivel del quinto skandha. Despues de haber tratado de salir
y despues de haber fracasado, se siente abatido, impotente,
y asi comienza a volverse completamente loco; porque esta
tan cansado de luchar, que es una gran tentacion para el
entregarse al descanso y dejar que sus pensamientos vaguen
y alucinen. Asi se crean los Seis Lokas, los SeisAmbitos
Mundanos. En la tradicion budista se debate mucho
sobre los habitantes de los infiernos, la gente que vive en
los paraisos, el mundo humano, el ambito de los animales,
y otros estados psicológicos. Todos estos son diferentes
tipos de proyeccion, los mundos de ensueño que creamos
para nosotros mismos.
Despues de haber luchado por escapar y haber
fracasado, el mono que ha experimentado claustrofobia y
dolor comienza a desear algo mejor, algo bello y seductor.
Asi, el primer ambito que alucina es el Deva Loka, el
Ambito de los Dioses, "el paraiso" , un lugar lleno de cosas
bellas y espIendidas. EI mono sueña con salir de su casa a
dar un paseo, dar una vuelta, pasearse por campos
lujuriantes, comer frutas maduras, sentarse y mecerse en
los arboles, vivir una vida de libertad y comodidad.
Luego tambien comienza a sufrir la alucinacion del
Ambito de los Asuras o Ambito de los Dioses Celosos.
Despues de tener el suefio del paraiso, el mono quiere
defender y mantener su bienaventuranza y felicidad. Sufre
de paranoia, porque se preocupa de que otros puedan
tratar de quitarle sus tesoros. Asi comienza a sentir celos. Se
siente muy orgulloso, ha gozado de su creacion del Ambito
de los Dioses y esto lleva a los celos del Ambito de los
Asuras.
Entonces tambien percibe la cualidad terrena de esras
experiencias. En vez de alternar simplemente entre la
envidia y el orgullo, comienza a sentirse corno en su casa
en el "mundo humano" , el mundo "terreno". Este es el
mundo en el cual llevamos una vida corriente, haciendo
cosas ordinarias de una manera muy terrena. Este es el
Ambito Humano.
Pero entonces, el mono tambien siente que algo en esto
es un poco insipido, que algo hace de esta condicion una
condicion monótona, que algo no fluye como deberia. Por
eso es que a medida que progresa desde el Ambito de los
Dioses al de los Dioses Celosos y de ahi al Ambito de los
Hombres, y sus alucinaciones se hacen mas y mas sólidas,
el mismo proceso comienza a parecerle pesado y estúpido.
Al llegar a este punto nace en el Ambito Animal. Prefiere
arrastrarse, mugir o ladrar antes de disfrutar del placer del
orgullo o la envidia. Esta es la sencillez de los animales.
Entonces, el proceso se intensifica y el mono comienza
a experimentar una sensacion desesperante de hambre,
porque en realidad no quiere descender a ningun nivel mas
bajo. Le gustaria ahora volver a los ámbitos deleitosos de
los dioses. Asi que comienza a sentir hambre y sed, un
sentimiento tremendo de nostalgia por lo que recuerda
haber poseido. Este es el Ambito de los Espiritus
Hambrientos, 0 Ambito de los Preta.
Entonces, pierde repentinamente la fe y el mono
comienza a dudar de si mismo y de su mundo. Comienza a
reaccionar violentamente. Todo esto es una pesadilla
horrible. Se da cuenta de que una pesadilla corno esta no
puede ser real y comienza a odiarse a si mismo por haber
creado este horror. Este es el sueño del Ambito de los
Infiernos, el Ultimo de los seis ámbitos.
A traves de toda la formacion de los seis ámbitos el
mono ha tenido toda clase de pensamientos discursivos,
ideas, fantasias y configuraciones mentales. Hasta el nivel
del cuarto skandha, este proceso de evolucion psicológica
ha sido muy regular y predecible; desde el primer skandha
hasta el cuarto, cada desarrollo posterior surge de una
manera sistemática, corno las tejas superpuestas de un
techo. Pero, con el quinto skandha y el surgir de los seis
ámbitos, el estado mental del mono se ve torcido y
desequilibrado, según estalla el rompecabezas de su
pensamiento, y sus hábitos mentales se hacen irregulares e
impredecibles. Esta parece ser la condicion mental de
todos nosotros cuando venimos por primera vez a las
enseñanzas y a la práctica de la meditacion. Este es
necesariamente el punto de partida para nuestra práctica.
Creo que es muy importante discutir las bases del
sendero -el ego, nuestra confusion- antes de hablar de la
liberacion y la libertad. Si me limitase a discutir la
experiencia de la liberacion, eso sería muy peligroso. Por
eso es que comienzo por considerar la formación del ego.
Es como si presentara cierto tipo de retrato psicológico de
nuestros estados mentales. Me temo que esta no ha sido
una charla particularmente bella. Pero tenemos que
enfrentarnos a los hechos. Esta parece ser la naturaleza del
proceso de trabajar en el sendero.

Chogyam Trungpa "Más allá del materialismo espiritual"

Samstag

Miller the man





"For me, the book is the man that I am...The confused man, the negligent man, the reckless man, the lusty, obscene, boisterous, thoughful, scrupulous, lying, diabolically truthful man I am."

H.Miller, Black Spring


*****


Miller was a happy men ( for this he was and is also hated). He was generous and free of envy. Though he sometimes boasts of idleness in his books ( as he boasts of lechery), he was, in truth, never idle. He was such a scribomaniac that even when he lived in the same house as Lawrence Durrell they often exchanged letters. For most of his life, Henry wrote literally dozens of letters a day to people he could have easily engaged in conversation--and did. The writing process, in short, was essential. As it is to all real writers, writing was life and breath to him. He put out words as a tree puts out leaves.

He was always seeking "life more abundant" as he says at the end of The Colossus of Maroussi. Sex was one path toward abundance. Travel, another. Conversation, letterwriting and painting were still others. He saw the world in terms of abundance rather than scarcity, and it often seems that this distinction is the most critical one of all where writers concerned. Writers tend towards either free flow or toward agonized laconicism--Henry Miller being at one extreme and Samuel Beckett at the other.

"Life is that which flows..." said one of Miller´s Paris roomates, Michael Fraenkel, in an essay about the composition of The Tropic of Cancer. The paradox for every creative artist is that life flows and art must stand still. But it must stand still like a hummingbird, as Miller would say. It must move and yet have form, because without form it is not graspable; without form it cannot be art.
Miller´s art is always bursting the boundaries of form as we know it. It strains beyond the frame of the picture. This is partly its subject, and it also accounts fpr the difficulty a form-ridden commentator has with it.


Postmodernists have already discovered Miller as the artist of the future. But the artist who is ahead of his time never has an easy job making a living in his time. Witness Vincent van Gogh is an artist of similar protean and prophetic gifts. If he has today received little literary consideration, it is because he cannot be formally categorized. But rather than seeing this as a fault--as many of his detractors do--I see it as his very subject matter. Henry´s "message" was the message of all Zen masters and mystics: that there is no stability, only flux.

A large part of the problem Miller presents to the literary critic comes from his perception of the chaos of life and his passionate need to reflect that chaos in his books. Henry Miller is the poet of what Umberto Eco calls the "chaosmos". When he writes, he is in touch with pure desire--the desire to be one with the primal flux of creation, the desire to be as creative as a god.

"I like desire. In desiring things no one is wounded, deranged nor exploited. Creation is pure desire. One posesses nothing, one creates, one lets go. One is beyond what he does. One is no longer a slave. It´s an affair between onself and God. When one is truly rendered naked everything is done without effort. There is no recompense--the effort, the deed itself suffices. Deed is desire and desire is deed. A complete circle."


*****


Miller- a chauvinist?...well, not so much:

In his Paris days, when Henry discovered Anais Nins writing and celebrated that discovery in the essay "Un être etoilique" ( The cosmological eye), he knew at once he was in the presence of something female, revolutionary, and destined to change the world.

"The contrast between this language and that of a man´s is forcible: the whole of man´s art begins to appear like a frozen edelweiss under a glass bell reposing on a mantelpiece in the deserted home of a lunatic."


*****


Why was depicting sex more important to him than anything else? Why did he think it mattered so deeply to human life?

"Sometimes in the recording of a bald sexual incident great significance adheres. Sometimes the sexual becomes a writhing, pulsating facade such as we see on Indian temples. Sometimes it is a fresco hidden in a sacred cave where one may sit and contemplate on things of the spirit. There is nothing I can possibly prohibit myself from doing in this realm of sex. It´s a world unto itself....Its a cold fire which burns in us lik a sun. It is never dead, even though the sun may become a moon. There are no dead things in the universe--it is only our way of thinking which makes death."

"The savage is not a sick man. The savage retains his sense of awe, mistery, his love of action, his right to behave like the animal he is..."

That animal, lacking the self-consciousness which names things, puts no veil between itself and sex, between itself and death. Sex just is---namelessly. So is death.

"Sex is the great Janus-faced symbol of life and death. It is never one or the other, it is always both. The great lie of life here comes to the surface; the contradiction refuses to be resolved."



Erica Jong, The devil at large